Musical Factory
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Jazz4Kids

Wieso diese Benennung? Was ist das Ziel?

Im Namen steckt Rhythmus und Dynamik - Begriffe, die ohne Freude an der Bewegung  nicht ausgeübt werden können! Seit 40 Jahren habe ich mich damit auseinandergesetzt und immer wieder neu überdacht. Als Grundgedanke gilt, nicht mit Ballett anzufangen, wo HALTUNG als erstes Kriterium gelehrt wird, sondern mit BEWEGUNG, hervorgerufen durch Bilder, die dem Alter der Kinder angepasst sind. Ich bin da sehr nahe am Gedankengut des Schwarz-Amerikaners Alvin Ailey, aber auch von den Erkenntnissen von der international anerkannten Tanzpädagogin Bice Scheitlin † hier in Luzern, die meine erste Lehrmeisterin war - und bestätigt durch die tanzmedizinische Franklin-Methode®, deren Basis-Diplom ich eben erhalten habe..

Es geht also nicht ums Improvisieren oder freies Herumtanzen, sondern um das ENTDECKEN: Kann ich auf einem Bein stehen, ohne das Gleichgewicht zu verlieren? Ja was muss ich tun, um nicht "sturm " zu werden, wenn ich drehe; wie springt man in die Höhe, ohne sich beim Landen weh zu tun? Warum sind andere Gspänli beweglicher als ich? Wieso geht das anfangs nicht so gut, Arme, Beine, Kopf, Rumpf zusammen zu koordi-nieren? Und dann kommt erst noch die Musik dazu! (gewählt aus allen möglichen Stilrichtungen). Und AUSDRUCK ist auch noch gefragt - es kann ja sein, dass ich bald einmal Musical-Kurse besuchem möchte…!

Die Kinder werden auf natürliche Art und altersgerecht GEFÜHRT UND GEFORDERT, und es ist nicht mein Anliegen, den Kindern schnell eine Shakira-Choreografie in die Hüften zu jagen… (für 5-6jährige!!)! Choreografien lernen kann man bis ins hohe Alter - für Tanztechnik und Beweglichkeit zu beherrschen ist das nicht so!

Mein Anliegen besteht darin, den Kindern eine BASIS zu geben, die ihnen später erlaubt, irgendeine Tanz- oder Bewegungstechnik zu wählen. Bilder werden nach und nach durch professionelle, weltweit benutzte Ausdrücke ersetzt - französisch oder englisch. - So konnte ich problemlos in Afrika, China, Russland und Südamerika unterrichten, in allen Stilrichtungen.(Jazzdance, Modern Dance, Musical Dance, Ballett, Bollywood)

Viele Pädagogen sind in meiner Schule in Genf (1974-1999) vorbeigekommen, um zu sehen, wie ich es anstellte, so offene und gut geschulte Tänzer auszubilden - und so ist dann diese intensive internationale Zusammenarbeit zustande gekommen (siehe CV). Ich ruhe mich aber nicht auf eventuellen Lorbeeren aus: Ich baue neue Erkenntnisse ständig ein, bleibe aber meiner schülerkonzentrierten Unterrichtsmethode treu.

Seit 2006 bin ich nun zurück in Luzern und sehe meine Mitarbeit an der MUSCAL FACTORY nicht als einen kurzlebigen Kurs, sondern als eine progressive, dem Alter der Kinder entsprechende Körperbildung an, die NICHT NACH 6 Monaten oder einem Jahr vorüber ist. Es ist ein kontinuierliches, geduldiges, ruhiges und freudiges AUFBAUEN.

Für die Saison 2011-'12 werden Kinder ohne Vorbildung nicht in den existierenden Kurs integriert, sondern gehen auf Entdeckungsreise in einem neuen Anfängerkurs - ohne Stress! Dieser ist nun ebenfalls am Donnerstag vorgesehen.

Für Knaben ist dieser Kurs eine ausgezeichnete Vorbereitung auf Hip Hop oder Break Dancing - wo Koordination, Kraft, Isolations und Rhythmus Vorbedingungen sind.                                                                                                               

Ich freue mich auf Ihr Kind!

Brigitte Matteuzzi-Weber

 

 

 

Die Kinder müssen zuerst verschiedene Bewegungen aufnehmen und wiedergeben lernen. Körperbeherrschung ist das A und O. Die erste Bühnenerfahrung folgt dann, wenn das Kind dazu bereit ist, denn wenn die Kinder genügend vorbereitet werden, können sie auch sehr komplexe Rythmen (z.B. von Leonard Bernstein) beherrschen. Diese langwierige Lernphase führt dann zum "Endprodukt": Dynamik, technisches Können, Beweglichkeit, Musikalität und Beherrschung aller Stilrichtungen auf dem Tanzgebiet.